Unser ehemaliger Präsident Jürgen Laukant ist von uns gegangen

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Nach langer schwerer Erkrankung ist unser ehemaliger Präsident Jürgen Laukant im Kreise seiner Lieben in Singen am schönen Bodensee eingeschlafen. „Lauki“, wie wir ihn in unserem Club liebevoll nannten, kam über die Mitteldeutsche Zeitung im Jahr 1994 zum Cöthener Hockeyclub. Schnell fand er vorab als Fotograf für die Herren des CHC 02 Gefallen am „Krummstock-Sport“. Die Herren nahmen ihn freundschaftlich in ihre Gemeinschaft auf und somit wuchs sein Interesse an der Vereinsarbeit und am Clubleben. Jürgen, der im September 1942 geboren wurde, war sportlich, kulturell und beruflich eine multilateral interessierte Persönlichkeit. Als gelernter Betriebsschlosser arbeitete Lauki kurzzeitig im Tagebau, absolvierte danach ein Studium zum Diplom Philosophen und war zudem Lehrer für Kunsterziehung in der Grundstufe. Im Zuge der Wende qualifizierte sich „Lauki“ dann zum Versicherungsfachwirt und war bis zum Eintritt in seine Rente in diesem Metier beschäftigt. In seiner Vereinshistorie wurde Jürgen im Jahr 2002 Geschäftsführer unseres Clubs – hier war er nicht nur Verwalter, sondern maßgeblich an der Förderung und Entwicklung unseres Vereins beteiligt. Viele neue Ideen und Initiativen für den Köthener Hockeysport brachte Jürgen Laukant immer wieder mit ein, letztere dienen heute noch nachhaltig unserem Club. 2004 wurde Lauki dann Präsident unseres Vereins und arbeitete hier von Anfang an, an der Idee für eine Erneuerung des alten Kunstrasenplatzes. Diese Idee von Jürgen wurde letztendlich 2007 umgesetzt. Hier ist der gesamte Club immer noch dankbar und stolz auf unseren ehemaligen Präsidenten, der dies immer vorangetrieben hat. Durch eine bittere Krankheitsdiagnose zog Lauki mit Hilfe einiger  Clubmitglieder zu seiner Tochter Gerlind nach Singen am Bodensee. Hier verfolgte er auch immer von der Ferne aus das Köthener Hockey-Club-Leben. Am 25.01.2018 schlief unser „Lauki“ in den Armen seiner Töchter Gerlind und Gesina sowie seiner Enkel (auf die er unendlich stolz war) friedlich ein. Und so, wie Jürgen halt war, wollte er auch kein „tamm-tamm“ um seine Beerdigung. Er wird auf eigenen Wunsch im Ruhewald am Bodensee beigesetzt.

Lieber Jürgen, du hast unseren Club bereichert und gefördert, dafür danken wir dir. Danke, dass es dich gab und in unseren Gedanken immer noch gibt. Danke, dass du unser Vereins-Leben geprägt hast. Dieser Dank ist größer als unsere Trauer.

Dein CHC 02