Am heutigen Sonntag musste auch die männliche Jugend B in Leipzig ihr erstes Punktspiel nach der langen Sommerpause bestreiten. Gastgeber war der ATV Leipzig.

Spielbeginn im Regen war Punkt 10:00 Uhr. Der CHC 02 begann sehr passiv und verhalten, verschlief förmlich die erste viertel Stunde. Leipzig mit guten Möglichkeiten, die aber allesamt am Köthener Gehäuse „noch“ vorbei gingen. In der 22. Minute war es dann soweit. Nach genauem Passzuspiel im Kreis erzielte der ATV verdient das 1:0. Trainer Dirk Richter nahm eine Auszeit, um seine Jungs auf Vordermann zu bringen. Bis dahin lieferten diese ein ideen- und konzeptloses Spiel ab. Nach der Auszeit erarbeitete sich Köthen eine Ecke, der Ball flog übers Tor. Der CHC 02 nun etwas druckvoller. Die Ansprache zeigte anscheinend Wirkung. Die zweite Ecke konnte Mark durch Nachsetzten zum Ausgleich verwandeln.

Pure Erleichterung im Köthener Team. Bis zur Halbzeitpause setzte nun Köthen den Gegner vorm Tor mächtig unter Druck. Konnte aber kein weiteres Tor erzielen.

Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Simon Sonnabend im Nachschuss das 1:2.

Köthen jetzt druckvoller und präsenter im gegnerischen Schusskreis. Das merkte auch der Torwart vom ATV, der durch einen präzisen Schuss so hart getroffen wurde, dass er medizinisch behandelt werden musste. Er konnte das Spielfeld aber wieder auf eigenen Beinen zum Torhüterwechsel verlassen. An dieser Stelle nochmals gute Besserung. Wiederum gute Möglichkeiten auf Köthener Seite, die letztendlich zum 1:3 führten. Torschütze war Felix Henze. Den ATV ließ das unbeeindruckt, denn schon 2 Minuten später gelang der Anschlusstreffer zum 2:3. Es war nun ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Malte Carlson erzielte nach überlegtem Zuspiel von Jan-Hendrik Vogel das 2:4 für den CHC. Das müsste doch reichen, dachte man 15 Minuten vor Schluss.

Aber nein...Köthen sollte sich durch die eigenen Fehler selbst schlagen ...

Schon eine Minute später wurde das Zwischenergebnis auf 3:4 angehoben. Auf Köthener Seite war im Kreis keine Zuordnung vorhanden und der Leipziger brauchte den scharf platzierten Schuss nur noch im Gehäuse versenken.

In der letzten Spielminute konnte Leipzig dann auch noch durch einen Eckennachschuss den Spielstand auf 4:4 erhöhen. Das war gleichzeitig der Endstand.

 

So liebe Jungs, jetzt ist Schluss mit lustig! So wird man kein Mitteldeutscher Meister, geschweige braucht man mit der gezeigten Leistung nicht zu einer Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft antreten. Also konzentriert Euch aufs Hockeyspielen und bestätigt dem Trainer, dass er zurecht Zeit und Energie in Euch investiert.    

 

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