Mädchen A LSC

 

Nach souveränen Abschluß der Vorrunde, die für uns mit dem 1. Platz endete, starteten wir am Samstag in die Finalrunde zum Ersten von 4 Auswärtsspielen.

Zum Auftakt ging es nach Sachsen zum SV Motor Meerane. Obwohl wir das Hinspiel klar mit 6:0 gewonnen hatten, war jedoch Vorsicht und höchste Aufmerksamkeit geboten, denn zum Einen sannen die Meeraner Mädels auf eine erfolgreiche Revance und zum Anderen traten wir ersatzgeschwächt, aber vollzählig an. Nicht`s desto trotz fand unser Coach Matthias die richtigen Worte, um uns perfekt auf den Gegner einzustellen. Dieser machte es uns ziemlich schwer, denn die Gastgeberinnen zogen sich zu Beginn der Partie komplett in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konter. Der Ball lief dementsprechend sehr gut durch unsere Reihen. Immer wieder war es Luise, Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld, die das Spielgerät perfekt verteilte und fast jeden Ball an den Mann (Mitspielerin) brachte und somit für viel Druck im Aufbauspiel sorgte. Trotz zahlreicher Chancen blieben die ersten 20 Minuten torlos. Von Meerane war bis dato nicht viel zu sehen. Zwar kamen sie das ein oder andere Mal in unsere Spielhälfte, blieben aber meist an der gut gestaffelten Abwehr um Anna,Joleen,Sophie und Leo K. hängen. Letztere leitete auch den nächsten Angriff ein,der zum Torerfolg führen sollte. Über die rechte Seite ging es plötzlich ganz schnell. Nach Zuspiel von Leo K. auf Luise, die direkt zu Pauline weiterleitete, umspielte sie ihre Gegnerin im Mittelfeld und passte zu Tiia, die sich im Schusskreis auf der Grundlinie anbot. Kurz geschaut und dann ein flacher Pass vor das Tor, wo,wer auch sonst, Hannah goldrichtig stand und zum 1:0 einnetzte. Der Jubel und die Freude waren riesengroß, denn der Treffer war auf Grund der Chancen längst überfällig. Und weiter ging’s. Immer wieder angetrieben von Luise und Joleen, die sich glänzend im Mittelfeld ergänzten, dauerte es nicht lange, bis der Ball erneut im Kasten der Gastgeberinnen einschlug. Na ja, einschlug konnte man es nicht unbedingt nennen, eher kurios und glücklich. Oder vielleicht doch so gewollt?  Nach pariertem Torschuss von Anna, die sich ab und zu mit in den Angriff einschaltete, sprang der Ball vor die Füße von Marianne. Geschickt und in ihrer unnachahmligen Art und Weise, beförderte sie die Kugel zum Erstaunen ALLER zum 2:0 ins Tor. Kurioserweise stand sie beim Torschuss fast auf der Grundlinie und verpasste dem Ball, ob gewollt, oder nicht, solch einen Drall, das dieser hinter dem Rücken der Torhüterin über die Torlinie kullerte. Mit diesem Vorsprung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Heimmädels deutlich stärker und es entwickelte sich ein spannendes und abwechselungsreiches Spiel auf beiden Seiten. Nun musste auch Paula, unser Goaliegirl, das ein oder andere Mal ihre Klasse zeigen und einige gute Torschüsse , darunter auch zwei Strafecken abwehren. Im Gegenzug blieben aber auch wir dran und erspielten uns gute Chancen. Diesmal nicht über rechts, sondern über die linke Aussenseite. Ausgangspunkt war ein erkämpfter Ball von Sophie links hinten. Diese passte (wieder mal) zu Luise, die wiederum Fine (ja Fine, diesmal linker Stürmer und nicht im Kasten) auf die Reise schickte. Sie spielte mit Theresa einen Doppelpass und beförderte die Kugel in den Schusskreis. Leider spritzte eine Verteidigerin dazwischen und verhinderte das sichere 3:0. Gegen Ende des Spiels ging uns dann ein wenig der Spielfaden verloren und die Meeraner Mädels legten nochmal eine Schippe drauf. Geschuldet war dies jedoch durch positionelle Umstellungen, da sich einige doch schon sehr verausgabt hatten. Dennoch stand unser Abwehrbollwerk, jetzt mit Marie und Joleen in der Verteidigung, sicher. Aber der Drang nach vorne war immer noch da. Obwohl Meerane im Vorwärtsgang war und die Abwehr völlig vernachlässigt wurde, luchste Anna ihrer Gegnerin im Mittelfeld den Ball ab. Tiia, mittlerweile Mittelstürmer, sprintete in den freien Raum und bekam mustergültig die Kugel auf den Schläger gespielt. Mit einer geschickten Körpertäuschung umspielte sie die Torhüterin und schob den Ball zum 3:0 ins leere Tor. Aber das Spiel war noch nicht zu Ende. Während wir noch jubelten und uns ob der 3 Tore freuten, zappelte der Ball auf einmal doch noch bei uns im Kasten, so das es am Ende 3:1 stand.

Dennoch war es eine tolle und sehr gute Leistung (lt. Matthias und den mitgereisten Eltern), die wir erreicht hatten.

Ein Dank von meiner Seite an die mitgereisten Eltern für eure Unterstützung und das leckere Sahnetörtchen ;)!

Es spielten: Paula, Luise, Joleen, Anna, Leo K., Pauline, Theresa, Sophie, Marie, Tiia, Marianne, Fine, Hannah

 

Lieber Matthias,  vielen Dank für den tollen Bericht!!!!